pergondion
hallo gitarristen und die die es werden wollen ![]()
ich schlage mich seit einiger zeit mit der gitarre rum. die meiste zeit davon alleine.
ich merke, dass ich nicht so recht weiter komme und trage mich nun mit dem gedanken bei nma einen kurs zu buchen.
(schwanke noch zwischen akustik und e-gitarre)
ich habe nun folgendes problem:
bei einem unfall vor 30 jahren (ja, ja -> noch so'n alter sack!) habe ich das erste glied des linken mittelfingers verloren. ein befreundeter gitarrist hat mich überhaupt erst dazu gebracht, trotzdem mit dem gitarrespielen anzufangen.
viele akkorde (besonders bar-chords) sind für mich daher nicht spielbar. andere habe ich für mich umgewandelt.
nun meine fragen an die teilnehmer und auch an die lehrer:
macht es mit dieser "behinderung" sinn das geld für einen kurs auszugeben.
wenn ja, wäre akustik oder e-gitarre der passende kurs.
spass hätte ich an beidem.
mein können würde ich zwischen level 1 und 2 einstufen. um aber noch vorhandene lücken zu füllen, denke ich ist es besser bei l1 zu beginnen.
bin gespannt auf eure antwort.....
juergen
jagger.ma
Hallo Juergen,
mir geht es ähnlich wie dir. Ich weiss nicht wie ich mich Einstufen soll.
Man denkt dann immer 1, dass ist nichts für mich und 2 , dass könnte schon wieder zuviel sein. Also fange ich mit 1 wieder an, obwohl ich vor 4 Jahren ein Jahr Gitarrenunterricht mit meinen damaligen 50 genomen habe und anschließend noch einen GitarrenWorkShop in der Toskana besucht habe. Aber ich will jetzt mehr. Momentan begleite ich nur mit Akkorden Lieder die ich am PC runterspiele. Blues, Balladen usw. Ob
Pink Floyd (wish you were here),Mick Jagger (sister morphine),Janis Joplin (me and bobby mcgee) usw. Nun habe ich mich ersteinmal für eine Schnupperstund angemeldet.Kann mir garnicht sorecht vorstellen wie das alles ablaufen soll. Hast Du schon eine Ahnung ?
Wenn Du es Wissen solltest, mail es mir mal zu.
Also dann
Tschüß
Matthias
pergondion
hallo matthias,
bist auch so ein spätberufener, was ? ![]()
mal schauen ob einer der dozenten meine frage beantworten kann.
ich denke zum schliessen der lücken sollte man wirklich mit level 1 beginnen.
auch schon wg. der grundlagen in der notenlehre.
bei den probelektionen, die man sich runterladen kann, haben mir teilweise ganz schön die ohren geklingelt.
machst du den akustik oder den elektrischen kurs.
hier schwanke ich auch noch hin und her. ich lieben den klang meiner 12-saitigen aber die strat, die ich kürzlich preiswert erwarb, will auch benutzt werden.
gruss
juergen
Andreas Schulz
Hallo,
Jürgen: zu deinem Handicap - toll, dass du es mit dem Gitarrespielen versucht hast und weiter kommst! Eine so spezielle Sache können wir natürlich mit dem Fernunterricht nicht abdecken. Für bestimmte Themen ist daher sicher individueller Unterricht für dich sinnvoll. Aber wie du schon gemerkt hast: Manche Dinge kann man vereinfachen oder so modifizieren, dass sie auch für dich passen. Einen Versuch ist es also wert.
Zu den Fragen bzgl. Kurs und Einstufung:
Die Entscheidung ob akustisch oder elektrisch können wir euch nicht abnehmen. Am besten beides, oder
))
Wer sich unsicher über die eigene Einstufung ist, sollte einfach mal mit Level 1 anfangen. Bisher konnte noch praktisch jeder Fernunterrichtsteilnehmer neue Sachen lernen und vor allem Lücken schließen. Und falls man wirklich zu tief gestapelt hat, kann man in Absprache mit der NMA einmal tauschen, in beide Richtungen. Also kein Risiko.
Viel Spaß mit dem Fernunterricht!
Andreas Schulz
pergondion
hallo andreas,
danke für die rasche antwort. ich denke ich werde mir mal das probe-abo bestellen. da steckt ja nichts drin.
die entscheidung, ob e-, oder a-gitarre liegt bei mir und ihr könnt mir hier wahrscheinlich wenig helfen.
ich dachte hier auch eher an einen rat, bzgl meines handicaps. stosse ich mit dem fehlenden fingerglied eher bei der elektrischen oder akustischen an grenzen. oder einfacher ausgedrückt.
würdest du jemandem mit 9 2/3 fingern eher zur akustischen oder zu elektrischen klampfe raten.
ich habe parallel dazu mit einem befreundeten orthopädie-techniker gesprochen. (oder wie heissen heute die holzbeinschnitzer?).
es gibt die möglichkeit einer silikon-prothese zum aufstecken. er hat einem 20-jährigen jungen mann letztes jahr sowas gemacht. der hatte sich beim feuerwerks-zündeln einen finger weggesprengt. der spielt klavier und gitarre und soll angeblich ganz gut klarkommen damit.
schaun mer mal
juergen
Andreas Schulz
Hallo Jürgen,
ob akustisch oder elektrisch - es dürfte für dich wichtig sein, eine perfekt eingestellte und leicht spielbare Gitarre zu benutzen. Eine Aufsteck-Prothese könnte auch ein Versuch sein, da wäre aber die Kostenfrage zu klären.
Also auf jeden Fall das Instrument warten und perfekt einstellen lassen. Ob eine akustische TWELVESTRING optimal ist? Du kannst sie ja mal probehalber nur mit 6 normalen Saiten bespannen.
Viel Erfolg
Andreas
pergondion
hallo andreas,
für das reine üben habe ich eine ibanez, die sich wirklich leicht spielt. die 12-saitige nehme ich, wenn es ums reine strumming geht (z.b. give a little bit..../roger hodgson)
die prothese kostet ca. 3000,-,
würde unter umständen sogar die kasse zahlen, wobei ich dabei ein schlechtes gewissen bekäme.
ich denke, ich werde den akustischen kurs nehmen.
gruss
juergen